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13. Mai 2006

Die SPD hat weder ein zukunftsweisendes Programm noch eine überzeugende Führung. Daher wird sie die Spaltungen im Land nicht überwinden und keine Wahlen gewinnen.

Jetzt kommt Kurt. Nach Oskar, Gerhard, Franz und Matthias wird der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck der nächste sozialdemokratische Hoffnungsträger. Seit 1998 ist es bereits der fünfte. Die Vorschusslorbeeren, mit denen Beck aus den eigenen Reihen bedacht wird, sind gewaltig. Je größer ihre Orientierungslosigkeit ist, desto größer scheint die Bereitschaft der Genossen, alle ihre Hoffnungen auf den jeweiligen Vorsitzenden zu projizieren. So hoch sind die Erwartungen, dass auch Kurt Beck nur scheitern kann - zumal er eigentlich ein Verlegenheitskandidat ist nach der innerparteilichen Demontage von Franz Müntefering und dem persönlichen Scheitern von Matthias Platzeck

22. November 2008

Berlin gibt sich gern kreativ. Der Wiederaufbau des Stadtschlosses ist das Gegenteil: borniert und überflüssig. Daran ändert auch der preisgekrönte Architektenentwurf nichts.

Mit dem Slogan "Be Berlin" wirbt die deutsche Hauptstadt in aller Welt. Berlin wird als Lebensgefühl verkauft, als Stadt, die nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und nach 40 Jahren Teilung wieder im Werden ist und ihre Kraft aus der Baustelle Metropole mit seinen vielen Provisorien, Gegensätzen und Experimenten saugt – gelegentliches Scheitern eingeschlossen.